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Automationen

Mit lokalen Regeln Ausgänge steuern und Aktionen durch Messwerte, Bedingungen oder Zeitpläne auslösen.

Unter Automationen richten Sie Regeln ein, mit denen der RevPi selbstständig handelt: eine Pumpe abhängig vom Füllstand schalten, bei steigender Temperatur einen Lüfter starten oder bei zunehmendem Gewicht ein Ventil öffnen. Die Regeln laufen lokal auf dem RevPi, auch wenn die Verbindung zu intelliThings CORE unterbrochen ist.

Automationen

Automationsregeln nicht für Sicherheitsfunktionen verwenden

Automationsregeln sind für betriebliche Aufgaben gedacht. Funktionen zum Schutz von Menschen oder Maschinen müssen direkt in Hardware umgesetzt sein, damit sie auch bei ausgeschaltetem oder ausgefallenem RevPi wirksam bleiben.

Regel anlegen

Mit + Neue Regel wählen Sie einen Regeltyp aus. Jede Variante ist bebildert, damit Sie die passende für Ihre Aufgabe finden:

Regelarten

RegeltypBeispielEinsatz
Auf ein Signal reagierenWenn [Schwimmerschalter] ist [EIN] → dann [Pumpe] [EIN]Mit einem Schalter oder Sensor einen Ausgang oder ein Relais steuern oder ein Foto auslösen
Einen Wert zwischen zwei Grenzen haltenWenn [Füllstand] auf [40] fällt → [Pumpe] EIN; AUS, wenn [Füllstand] [200] erreichtPumpen, Heizungen, Lüfter
Nach ZeitplanAm [Mo–Fr] von [06:00] bis [18:00] → [Licht] EINBeleuchtung, Schichten, Reinigungszyklen
Einen Ausgang einem Wert folgen lassen[4–20 mA] folgt [Gewicht]: 0 → 4 mA, 1000 → 20 mAEin Ausgang, der einem Messwert folgen soll

Füllen Sie die Felder im Regelsatz aus und klicken Sie auf der Seite auf Speichern. Die Regel wird sofort aktiv. Siehe Änderungen speichern.

Eine fertige Regel: Pumpe aus, wenn der Tank voll ist

Häufiges Schalten mit zwei Grenzen vermeiden

Bei einem einzelnen Schwellwert können Schwankungen um diesen Wert eine Pumpe wiederholt ein- und ausschalten. Das erhöht den Verschleiß. Zwei Schwellwerte trennen die Schaltpunkte: Die Pumpe startet an der unteren Grenze und stoppt erst an der oberen. Dieses Verhalten nennt man Hysterese.

Eine Regel mit zwei Grenzen

Bedingungen, Aktionen und Zeitverhalten

  • Verfügbare Eingangswerte: Messwerte aller konfigurierten Geräte, der Status der Plattformverbindung und Nachrichten von der Plattform.
  • Bedingungen: Prüfen, ob ein Wert ein oder aus, größer, kleiner oder gleich einer Zahl oder gleich einem vorgegebenen Text ist. Mit meldet sich nicht mehr seit und einer Zeitangabe in Sekunden erkennen Sie einen Sensor, der keine neuen Werte mehr meldet und dessen letzter Wert stehen bleibt.
  • Aktionen: Ausgänge oder Shelly-Relais ansteuern, die Waage tarieren oder ein Foto aufnehmen.
  • Zeitverhalten: Sofort reagieren, warten, bis eine Bedingung eine bestimmte Zeit lang erfüllt ist, die Aktion nach Ende der Bedingung noch für eine festgelegte Zeit weiterlaufen lassen oder einen kurzen Impuls erzeugen. Die Nachlaufzeit funktioniert ähnlich wie bei einem Treppenhauslicht.
  • Zeitfenster: Tage und einen Zeitraum auswählen. Zeitfenster können über Mitternacht reichen, etwa 22:00–06:00.
  • Mindestschaltabstand: Die Schalthäufigkeit begrenzen, etwa auf einmal alle paar Minuten, um häufiges Schalten eines Motors zu reduzieren.

Regelstatus ablesen

Jede Regel zeigt ihren aktuellen Status, etwa Gerade aktiv, Wartet, EIN — endet in 12 s oder AUS — bis es auf 40 cm fällt. Unter Gerade: stehen die Livewerte, die die Regel verwendet.

Steuern zwei Regeln denselben Ausgang, zeigen beide einen Hinweis. Die weiter unten auf der Seite stehende Regel hat Vorrang.

Erweiterte Einstellungen

Weitere Optionen öffnet den vollständigen Editor. Er unterstützt mehrere Bedingungen, eine Sonst-Aktion für den Fall, dass die Bedingung nicht erfüllt ist, alle Zeitoptionen und Formeln wie temperatur > 50 and pumpe == 0.

Der vollständige Editor

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